Woidke betont enge Beziehung zwischen Deutschland und Polen

Woidke betont enge Beziehung zwischen Deutschland und Polen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat trotz Meinungsverschiedenheiten für einen weiteren konstruktiven Dialog zwischen Deutschland und Polen geworben. Er habe sich besonders gefreut, als am 1. Mai vor 15 Jahren Polen und andere mittelosteuropäischen Staaten der EU beigetreten seien, schreibt Woidke in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Dienstag). «Zur heutigen Realität gehört aber auch, dass es derzeit zwischen der Regierung Warschau und den europäischen Institutionen ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zu Fragen der Rechtsstaatlichkeit gibt.»

Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, nimmt an einer Veranstaltung teil. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild

Deutschland unterstütze die EU-Kommission, spreche sich aber gleichzeitig dafür aus, den Dialog mit Polen konstruktiv weiterzuführen, betont Woidke. «Uns ist daran gelegen, keine Brüche in Europa entstehen zu lassen. Das erwarten auch die vielen Polen von uns, die sich in unverändert hohem Maße für die Zugehörigkeit ihres Landes zur Europäischen Union aussprechen.» Woidke ist seit 2014 Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Er verweist in dem Zeitungsbeitrag auf die engen Beziehungen zwischen den Bundesländern und den Woiwodschaften, durch Begegnungen von Jugendlichen beider Länder oder über ehrenamtliche Kräfte in Kultur, Sport und für die Umwelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. April 2019 19:00 Uhr

Weitere Meldungen