Arbeitsgruppe für Wassermanagement tagt nun monatlich

Arbeitsgruppe für Wassermanagement tagt nun monatlich

Wegen möglicherweise drohenden Niedrigwassers in Spree und Schwarzer Elster tagt nun monatlich eine Arbeitsgruppe von Wasserexperten aus Brandenburg, Berlin und Sachsen. Derzeit sei die Situation aber noch im mittleren Bereich und nicht dramatisch, sagte Kurt Augustin, Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Brandenburger Umweltministerium, am Montag. Durch umsichtiges Wassermanagement müsse dafür gesorgt werden, dass die Flüsse die mittlere Wasserhöhe behalten.

Niedrigwasser in Dresden

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Das ausgetrocknete Flussbett der Elbe in Dresden. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

Im Vergleich zum Vorjahr seien die Niedrigwasser im Schnitt etwas geringer. Die Stauinhalte im Bereich der Spree seien derzeit aber in Ordnung, sagte Augustin. Auch im Bereich der Schwarzen Elster seien die Speicher fast zu 100 Prozent gefüllt. Lediglich der Speicher Lohsa II der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbaugesellschaft (LMBV) habe ein Defizit von acht Millionen Kubikmetern im Vergleich zu 2018. Ursache sei, dass es in den vergangenen Monaten wenig geregnet habe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. April 2019 15:40 Uhr

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