Brandenburg/Berlin: Bis 2021 gemeinsame Krankenhausplanung

Brandenburg/Berlin: Bis 2021 gemeinsame Krankenhausplanung

Brandenburg und Berlin wollen ihre Planungen für die insgesamt 140 Krankenhäuser in beiden Ländern besser verzahnen. Ziel sei es, die Versorgung der Patienten in der gesamten Region «flächendeckend, versorgungsnah und in guter Qualität» sicherzustellen, sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) am Dienstag nach der Kabinettssitzung. Dazu sollen die Planungen in Berlin und Brandenburg, die bislang in unterschiedlichen Intervallen liefen, aufeinander abgestimmt und 2021 zeitgleich beschlossen werden.

Susanna Karawanskij

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Susanna Karawanskij (Die Linke), brandenburgische Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Dabei sollen hochspezialisierte Leistungen wie etwa Organtransplantionen von der Charitè und dem Deutschen Herzzentrum in Berlin übernommen werden. Im Gegenzug sollen stationäre Reha-Zentren für die gesamte Region in Brandenburg bereit stehen. Karawanskij betonte den Willen der Landesregierung, alle Krankenhaus-Standorte in Brandenburg zu erhalten. «Aber wir müssen ihre Zukunftsfähigkeit und die Qualität der Behandlung sichern.»
Die zwei Länder sind bereits im Gesundheitswesen verzahnt: Nach den jüngsten Zahlen wurden 2016 rund 108 000 Brandenburger in Berliner Krankenhäusern behandelt, umgekehrt waren es 21 000 Berliner in Brandenburg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. April 2019 15:50 Uhr

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