Bislang 630 Anträge zu Dürrehilfe bearbeitet

Bislang 630 Anträge zu Dürrehilfe bearbeitet

Nach dem trockenen Sommer des Vorjahres sind in Brandenburg bislang rund 630 der 778 von Landwirten gestellten Anträge auf Dürrehilfen bearbeitet worden. Sie betrafen ein Fördervolumen von 37,4 Millionen Euro, sagte Jens-Uwe Schade, Sprecher des Agrarministeriums, am Mittwoch auf Anfrage. Bis zur letzten Erfassung am vergangenen Freitag seien noch keine abgelehnt worden. Die Bearbeitung laufe weiter.

Trockenheit in der Landwirtschaft

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Ein Landwirt drillt Rapssaat in den trocken Boden auf einem Feld und wirbelt dabei viel Staub auf. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Von Ende Oktober bis Anfang Dezember vergangenen Jahres konnten Anträge gestellt werden. Bei der Investitionsbank des Landes gingen insgesamt 778 ein, die Schäden von 95,8 Millionen Euro betrafen. Sie können jedoch nicht vollständig, sondern nur anteilmäßig ausgeglichen werden - etwa zu einem Viertel. Denn dem Land stehen durch das Bund-Länder Programm Dürrehilfen nur im Umfang von rund 46,26 Millionen Euro zur Verfügung. Den Topf speisen je zur Hälfte Bund und Land.
Bund und Länder hatten bundesweit angesichts der extremen Trockenheit jeweils bis zu 170 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld ist für Landwirte gedacht, die in ihrer Existenz bedroht wurden.
Für von Dürre geschädigte märkische Landwirte stand zudem ein Futterzukaufprogramm bereit, wenn es durch die Trockenheit Ausfälle gab. Für 354 Anträge wurden nach den Angaben rund 3,5 Millionen Euro bewilligt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. März 2019 14:00 Uhr

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