Polizei mit mehr Streifen an Moschee im Einsatz

Polizei mit mehr Streifen an Moschee im Einsatz

Nach dem Anschlag auf Moscheebesucher in Neuseeland hat die Polizei ihre Präsenz an den Moscheen des Landes Brandenburg erhöht. «Gerade zum Freitagsgebet, aber auch in den kommenden Tagen sind wir in allen Direktionen verstärkt im Einsatz», erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg.

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht

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Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv

An der Potsdamer Al-Farouk-Moschee waren am Freitag mehr Streifen unterwegs. «Um das Sicherheitsgefühl zu stärken», wie eine Sprecherin mitteilte. Eine konkrete Gefährdung bestehe demnach nicht. Die Maßnahme solle auch an den kommenden Tagen aufrecht erhalten werden.
An dem Gebetsraum in Cottbus wurden die Sicherheitsvorkehrungen indes nicht erhöht. «Wir wollen keine Angst verbreiten», erklärte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd. Für mehr Polizeistreifen gebe es keine Veranlassung. Anhaltspunkte für Straftaten oder Gefahren lägen nicht vor.
Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) erklärte am Montag, die Brandenburger Polizei prüfe laufend, ob es für Moscheen oder auch Synagogen Anhaltspunkte für die Notwendigkeit eines verstärkten Schutzes gebe.
In Christchurch in Neuseeland hatte ein Rechtsextremist am vergangenen Freitag auf die Besucher von zwei Moscheen geschossen und 50 Menschen getötet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. März 2019 14:30 Uhr

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