Frankfurter Soziologe Andreas Reckwitz bekommt Leibniz-Preis

Frankfurter Soziologe Andreas Reckwitz bekommt Leibniz-Preis

Der Frankfurter Soziologe Andreas Reckwitz erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Damit werde Reckwitz für seine Leistungen in der Sozialforschung ausgezeichnet, teilte das Brandenburger Wissenschaftsministerium am Mittwoch mit.

Andreas Reckwitz

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Autor und Soziologe Andreas Reckwitz. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Der 48-Jährige ist Professor für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Reckwitz schrieb das Buch «Gesellschaft der Singularitäten», in dem er den Prozess der Singularisierung und der Herausbildung von Einzigartigkeiten untersucht - mit allen Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft.
Bereits 2017 ging ein Leibniz-Preis nach Brandenburg: an Alessandra Buonanno vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. Neben Reckwitz wurden in diesem Jahr neun weitere Forscher in ganz Deutschland mit dem Preis prämiert. Die jährlich vergebenen Auszeichnungen sind die höchstdotierten deutschen Förderpreise.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. März 2019 15:20 Uhr

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