Turbine mit «Mut» ins Pokalduell bei Seriensieger Wolfsburg

Turbine mit «Mut» ins Pokalduell bei Seriensieger Wolfsburg

Schwerer könnte die Aufgabe für die Fußballerinnen von Turbine Potsdam kaum sein. Im Viertelfinale des DFB-Pokals müssen sich die Brandenburgerinnen am Mittwoch (18.00 Uhr/DFB-TV) bei Seriensieger VfL Wolfsburg beweisen. Das 1:1 vor heimischem Publikum gegen die Niedersachsen aus der Bundesliga-Hinrunde sorgt dabei für Zuversicht. «Das sollte uns für Mittwoch Mut geben», sagte Potsdams Trainer Matthias Rudolph. «Es bringt nichts, nur auf den Gegner zu schauen, wir müssen in erster Linie bei uns bleiben. Die Tagesform kann entscheidend sein und wir wollen nach Möglichkeit eine Leistung wie beim 1:1 in der Liga abrufen.»

Matthias Rudolph

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Matthias Rudolph, Trainer vom 1. FFC Turbine Potsdam. Foto: Jan Kuppert/Turbine Potsdam/Archiv

Fünf der vergangenen sechs Pokalsiege holten sich die Wolfsburgerinnen. Unter den vier jüngsten Finalsiegen in Serie war 2015 dabei auch ein 3:0 gegen Turbine. Die dreimaligen Cup-Gewinnerinnen aus Brandenburg warten ihrerseits seit 2006 auf einen Pokaltriumph. Dass Wolfsburg aber nicht unbesiegbar ist, bewies zuletzt Bayern München, das sich in der Liga mit 4:2 gegen den Doublesieger durchsetzte.
Das Pokalduell des Bundesliga-Dritten aus Potsdam beim Spitzenreiter birgt zusätzliche Brisanz, seitdem vor drei Wochen der Wechsel von Spielführerin Svenja Huth zum finanzkräftigen Branchenprimus bekannt wurde. Einem Bericht des «Sportbuzzer» zufolge soll auch Abwehrspielerin Felicitas Rauch, die ihren Vertrag in Potsdam nicht verlängerte, das Interesse in Wolfsburg geweckt haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. März 2019 12:50 Uhr

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