Wildschweinfallen sollen bei Regulierung der Bestände helfen

Wildschweinfallen sollen bei Regulierung der Bestände helfen

Mit Wildschweinfallen soll in Brandenburg der Bestand der Tiere wirksam reduziert werden. Bei der genehmigungspflichtigen Methode mit sogenannten Saufängen handelt es sich um das Aufstellen von käfigähnlichen Lebendfallen. Der Jäger überwacht über eine Infrarotkamera, wann Tiere hineingehen und löst den Falltür-Mechanismus aus. Anschließend tötet er die Wildschweine mit gezielten Kopfschüssen aus der Nähe.

Wildschweinfalle

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Eine Saufang-Falle steht im Nationalpark Unteres Odertal. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die Reduzierung der Schwarzkittel gilt nach Angaben des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums als Vorbeugemaßnahmen gegen die aus Osteuropa kommende Afrikanische Schweinepest (ASP). Die Virusinfektion breitet sich dort vor allem in Wildschweinbeständen aus, kann aber auch auf Hausschweine übergreifen. In Brandenburg gibt es bereits 43 genehmigte Standorte für Saufänge. Vorreiter war der Nationalpark «Unteres Odertal». Seit März vergangenen Jahres wurden dort 79 Schwarzkittel mit dieser Methode erlegt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. März 2019 08:46 Uhr

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