Digitalpakt bringt Brandenburg 160 Millionen Euro

Digitalpakt bringt Brandenburg 160 Millionen Euro

Der Digitalpakt für eine bessere Ausrüstung der Schulen mit digitalen Geräten wird Brandenburg für fünf Jahre 160 Millionen Euro bescheren. Das teilte das Bildungsministerium am Donnerstag auf Anfrage in Potsdam mit. Von der Summe stammen 90 Prozent vom Bund, vom Land kommen zehn Prozent. Der Bundestag hatte zuvor mit Zwei-Drittel-Mehrheit für eine entsprechende Grundgesetzänderung gestimmt. Der Bundesrat muss dem Mitte März noch zustimmen. Dann soll noch in diesem Jahr das erste Geld vom Bund an Länder und Kommunen fließen - insgesamt sind es fünf Milliarden Euro für Schulen. Das Geld soll in Brandenburg laut Ministerium vor allem in den Ausbau des Programms «medienfit:-)» für Grundschulen fließen.

Computer im Klassenraum

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Schüler einer Grundschule an Computern. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) zeigte sich «sehr zufrieden» über den Kompromiss von Bund und Ländern über den sogenannten Digitalpakt. «Für uns ist nur wichtig, dass wir jetzt endlich loslegen können, sagte Ernst dem Sender Inforadio vom rbb. «Die große wichtige Veränderung ist, dass der Bund ja nicht mehr nur bei den finanzschwachen Gemeinden die Schulen mit unterstützen darf, sondern alle Schulen, so dass von diesem Digitalpakt alle Schulen in Brandenburg profitieren werden.» Es solle auch eine «Schul-Cloud» für digitale Lehrinhalte auf den Weg gebracht werden, eventuell mit anderen Ländern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Februar 2019 17:40 Uhr

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