Ministerium zählt weniger Hundebisse

Ministerium zählt weniger Hundebisse

Hunde in Brandenburg beißen nach den jüngsten Zahlen seltener zu. Im Jahr 2017 gab es rund 500 Bisse, von denen sich 257 gegen Menschen, richteten, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervorgeht. 2016 wurden noch 557 sogenannte Beißvorfälle verzeichnet, davon 317 gegen Menschen. Zahlen für das vergangene Jahr liegen bisher nicht vor. Niemand wurde den Angaben zufolge 2017 durch Hundebisse tödlich verletzt.

Ein Hund fletscht die Zähne

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Ein Hund steht bellend in seiner Box im Tierheim und fletscht die Zähne. Foto: Soeren Stache/Archiv

Die überarbeitete Hundehalterverordnung von 2004, die 5 Rassen verbietet und 13 als gefährlich einstuft, hat sich laut Ministerium bewährt. Am häufigsten schnappte der Statistik zufolge 2017 der Deutsche Schäferhund zu: Von ihm sind 67 Angriffe verzeichnet, davon 29 auf Menschen. Die Rasse ist mit mehr als 18 000 Exemplaren die beliebteste in Brandenburg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Februar 2019 13:30 Uhr

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