1:2 gegen Würzburg: Energie in Abstiegszone

1:2 gegen Würzburg: Energie in Abstiegszone

Aufwand und Ertrag stimmen nicht beim FC Energie. Auch das erstmalige Mitwirken von gleich vier Neuzugängen ändert daran nichts. Die Cottbuser finden sich in der Abstiegszone wieder.

Cottbus (dpa) - Die Lage wird prekär: Das Saisonziel Klassenerhalt ist bei Energie Cottbus in arge Gefahr geraten. Seit dem 27. Oktober hat der Lausitzer Verein kein Heimspiel mehr gewonnen. Das jüngste 1:2 gegen die Würzburger Kickers war schon die elfte Saisonniederlage. Damit rutschte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz auf einen Abstiegsrang. Mit solchen «schülerhaften Fehlern» sei es «schwer, zu punkten», wetterte der Energie-Chefcoach.
Vor 5058 Zuschauern im Cottbuser Stadion der Freundschaft lagen die Würzburger durch Tore von Dominc Baumann (11. Minute) und Orhan Ademi (59.) bereits mit 2:0 in Führung. Der eingewechselte Routinier Dimitar Rangelow konnte zwölf Minuten vor Schluss nur noch verkürzen. Auch das Debüt des im Winter neu verpflichteten Quartetts Luke Hemmerich, Robert Müller, Daniel Bohl und Jürgen Gjasula half nicht.
«Wir haben ein gutes Spiel gemacht, belohnen uns aber nicht für die Leistung und das, was wir investieren», erklärte Fabio Viteritti, der vor der Partie zum Energie-Spieler des Jahres 2018 gewählt worden war. «Wir laufen zu oft Rückständen hinterher, dass macht es schwieriger und für den Gegner leichter.» Das Missverhältnis von viel Aufwand und wenig Ertrag müssen die Cottbuser schnell beenden, am besten schon am kommenden Samstag beim SV Meppen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 10. Februar 2019 12:50 Uhr

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