Diebstähle in Krankenhäusern 2017 rückläufig

Diebstähle in Krankenhäusern 2017 rückläufig

Geldbörsen, Fahrräder, Arzneimittel: In Brandenburger Krankenhäusern ist es 2017 zu weniger Diebstählen gekommen. Wurden laut der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2013 noch 407 Diebstähle registriert, waren es nach der letzten Zählung 2017 noch 348 Fälle. Auch für das Jahr 2018 sind die Zahlen rückläufig, wie das Landeskriminalamt Brandenburg (LKA) auf dpa-Anfrage mitteilte. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor.

Eine Person geht durch den Gang eines Krankenhauses

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Eine Person geht durch den Gang eines Krankenhauses. Foto: Marcus Brandt/Archiv

Ein Diebstahl von medizinischen Geräten im Wert von 500 000 Euro sorgte 2017 allerdings dafür, dass die Schadenssumme um ein Vielfaches anstieg: 752 660 Euro Schaden meldeten die Krankenhäuser. Zum Vergleich: 2016 waren es 375 159 Euro. Und 2013 wurden 270 540 Euro Schadenssumme registriert. Diebstähle von medizinischen Geräten seien in der PKS eher Einzelfälle, sagt Karina Schulter vom LKA. Wenn, dann verursachten sie aber einen erheblichen Schaden. Am meisten wurden nach Angaben der Behörde Geldbörsen, Fahrräder, Fahrzeuge und Handys geklaut. Aber auch Arznei- und Betäubungsmittel meldeten die Krankenhäuser als gestohlen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Februar 2019 07:10 Uhr

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