SPD-Ostbeauftragter: Renten-Konzept beendet Ungerechtigkeit

SPD-Ostbeauftragter: Renten-Konzept beendet Ungerechtigkeit

Der Ostbeauftragte der SPD, Martin Dulig, begrüßt das Grundrenten-Konzept von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die Pläne kämen vielen Rentnern im Osten zu Gute und beendeten eine Ungerechtigkeit, erklärte Dulig, der auch Wirtschaftsminister in Sachsen ist, am Sonntag.

Martin Dulig (SPD)

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Martin Dulig (SPD. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Viele ostdeutsche Rentner seien wegen der Umbrüche nach dem Mauerfall über Jahre in die Arbeitslosigkeit gerutscht oder von einer Umschulung zur nächsten gereicht worden. Dadurch gebe es gerade im Osten viele Rentner, die am Existenzminimum lebten. Heils Konzept nehme diese Schicksale ernst.
Die Pläne des Bundesarbeitsministers sehen einen automatischen Zuschlag für kleine Renten vor. Wer 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat und weniger als 896 Euro Rente bekommt, soll einen Zuschlag bekommen. Beschäftigte, die immer nur Mindestlohn verdienten, sollen die maximale Aufwertung von 447 Euro erhalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. Februar 2019 15:20 Uhr

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