Weniger Betten auf Kinderstationen in Brandenburg

Weniger Betten auf Kinderstationen in Brandenburg

Die Zahl der Betten in den Kinderabteilungen der Brandenburger Krankenhäuser ist leicht zurückgegangen. Die landesweite Kapazität in der Kinderheilkunde sank zwischen 2007 und 2017 von 677 auf 552 Betten, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Fraktion hervorgeht. Pro 100 000 Einwohner standen damit in der Kinderheilkunde im Jahr 2017 durchschnittlich rund 22 Betten zur Verfügung (2007: rund 27 Betten).

Kinderabteilung im Krankenhaus

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Abdulla sitzt auf einem Bett in der DRK Klinik Westend. Foto: Corinna Schwanhold/Archiv

Bundesweit verringerte sich die Gesamtzahl demnach von 19 700 Betten (2007) auf 18 600 (2017). Das Gesundheitsministerium sprach von einem «eher moderaten» Rückgang. Angesichts einer geringen Auslastung von durchschnittlich 66 Prozent 2017 sei «auch weiterhin von eher hohen Kapazitäten auszugehen». In Berlin blieb die Bettenzahl weitestgehend stabil: Knapp 730 Betten standen Jahr 2017 zur Verfügung. Zehn Jahre zuvor waren es rund 10 Betten mehr.
Die Zahl der Ärzte in der Kinder- und Jugendmedizin der Brandenburger Kliniken stieg im selben Zeitraum nur leicht von 125 auf 127, heißt es in der Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dagegen verringerte sich die Zahl der Kinderkrankenpfleger landesweit - 2007 waren es 709 Pflegerinnen und Pfleger und zehn Jahre später 650.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Januar 2019 10:00 Uhr

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