Mit «Modellregion Oranienburg» mehr Blindgänger beseitigen

Mit «Modellregion Oranienburg» mehr Blindgänger beseitigen

Mit der «Modellregion Oranienburg» will Brandenburg verstärkt den Boden von Kriegsaltlasten befreien. Zusätzliche Stellen, mehr Mittel und eine bessere Ausstattung für den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) sollen dafür sorgen, dass zunächst die besonders betroffene Stadt im Landkreis Oberhavel von Blindgängern freigeräumt wird.

Blindgänger in Oranienburg

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Eine entschärfte 250 Kilogramm Bombe hängt am Kranhaken. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Um die nächsten Schritte zu planen, trafen sich am Donnerstag Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Oranienburg. Es sei ein Anliegen von Bund, Land und Kommunen, «möglichst schnell diese letzten Relikte des Krieges zu beseitigen», sagte Schröter. Die gesetzlichen Weichen für das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt in Oranienburg sollen noch vor der letzten Landtaggssitzung im Sommer gestellt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Januar 2019 13:30 Uhr

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