Verfassungsschutz setzt auf Aufklärung über Extremismus

Verfassungsschutz setzt auf Aufklärung über Extremismus

Brandenburgische Verfassungsschützer wollen auch im Jahr 2019 mit Vorträgen und Info-Treffen über Extremismus aufklären. So soll etwa die Kooperation zwischen Verfassungsschutzbehörden in Ostdeutschland bei Fachtagungen weitergehen, wie das Innenministerium am Dienstag in Potsdam mitteilte. 2018 gab es in Brandenburg mehr als 60 Vorträge und Fachtagungen des Verfassungsschutzes über Extremismus, seit 2008 waren es insgesamt mehr als 1100. Dorthin zog es unter anderem Bürger, Justizbedienstete, Polizisten und Gewerkschafter.

Karl-Heinz Schröter

© dpa

Karl-Heinz Schröter, (SPD), Minister des Innern und für Kommunales, spricht im Landtag von Brandenburg. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) sagte: «Insbesondere die von einem gewaltbereiten Islamismus ausgehenden Gefahren und der erstarkende Rechtsextremismus zeigen, dass unsere Demokratie verwundbar ist.» Es brauche deshalb alle Kräfte, die sich dem entgegenstellen, um in Freiheit leben zu können. «Solide und verlässliche Informationsangebote des Verfassungsschutzes leisten dazu einen wichtigen Beitrag», betonte der Minister.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Januar 2019 14:20 Uhr

Weitere Meldungen