Konjunkturprognose für Ostdeutschland gesenkt

Konjunkturprognose für Ostdeutschland gesenkt

Die ostdeutsche Wirtschaft wächst langsamer als zunächst erwartet. Das Ifo-Institut Dresden rechnet für 2018 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,4 Prozent. Damit senkt es seine Vorhersage für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte, wie der stellvertretende Geschäftsführer des Instituts, Joachim Ragnitz, am Mittwoch mitteilte. Als Grund nennt er zum einen den abgeschwächten Welthandel. Außerdem würden neue internationale Abgasprüfstandards die Autoproduktion senken, was die Zulieferfirmen in Ostdeutschland belasten werde. Im nächsten Jahr soll das BIP in den neuen Ländern der Vorhersage zufolge um 1,3 Prozent steigen.

Ein Turbinenläufer hängt in einer Montagehalle

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Das Ifo-Institut Dresden rechnet für 2018 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,4 Prozent. Foto: Sebastian Kahnert/ZB/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Dezember 2018 13:30 Uhr

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