Ausstellung zeigt Geschichte von Cottbuser Gefängnisareal

Ausstellung zeigt Geschichte von Cottbuser Gefängnisareal

Eine neue Dauerausstellung zeigt die Geschichte des früheren Cottbuser Gefängnisses. Im Außenbereich sind ab Montag (10. Dezember) 16 Stationen mit Stelen und Info-Würfeln aufgestellt, wie der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus vorab mitteilte. Unter anderem zeigen Fotos und historische Pläne die Baugeschichte des Geländes. Geschildert werden auch Erlebnisse von ehemaligen Inhaftierten aus der Nazi- und der DDR-Zeit.

Blick durch ein vergittertes Fenster

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Ein vergittertes Fenster im ehemaligen Zuchthaus Cottbus. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Das Cottbuser Gefängnis wurde 1860 als «Königliches Centralgefängnis» eröffnet. Später hieß es Zuchthaus Cottbus. Zu DDR-Zeiten zählte das Gefängnis neben der Haftanstalt im sächsischen Bautzen zu den größten Haftorten für politische Gefangene. 2007 gründeten politische Gefangene aus der DDR-Zeit den Verein Menschenrechtszentrum und kauften das Areal. Dort wird in Ausstellungen an das Unrecht erinnert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 9. Dezember 2018 10:00 Uhr

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