Pomerania-Gemeinschaft: EU-Kürzungspläne müssen weg

Pomerania-Gemeinschaft: EU-Kürzungspläne müssen weg

Die Kommunen an der deutsch-polnischen Grenze haben mit harscher Kritik auf die Kürzungspläne der EU-Kommission reagiert. «Wenn diese Pläne durchkommen, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit tot», sagte der Vizepräsident der Kommunalgemeinschaft Pomerania, Lothar Großklaus, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Löcknitz (Vorpommern-Greifswald). Die Schweriner Landesregierung habe auch nach dem Besuch in Brüssel bisher kein Konzept erkennen lassen, wie die Kürzungen von bis zu zwei Dritteln der Gelder abgewendet werden könnten.

Zuvor hatte die Mitgliederversammlung eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin wird die Beibehaltung der bisherigen Programmregionen und ab 2021 eine höhere Unterstützung als bisher gefordert. Derzeit stehen der Grenzregion, die von der Ostsee bis Berlin reicht, 134 Millionen Euro über sieben Jahre zur Verfügung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. November 2018 13:50 Uhr

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