Polen kontrolliert wieder an Grenzübergängen

Polen kontrolliert wieder an Grenzübergängen

Polen hat vorübergehend wieder Kontrollen an der Grenze zu Deutschland eingeführt. Bis Mitte Dezember dürfen Reisende in Mecklenburg-Vorpommern nur über sieben Straßenübergänge ins Nachbarland reisen und müssen dort ständig mit Ausweis- und Passkontrollen rechnen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei im vorpommerschen Pasewalk am Donnerstag sagte. Die polnische Seite habe nach Mitternacht mit den Kontrollen an der Autobahn 11 hinter Pomellen begonnen. Dies gelte auch für Brandenburg und Sachsen.

Deutscher Reisepass

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Ein Reisepass der Bundesrepublik Deutschland ist zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Hintergrund ist die 24. UN-Klimakonferenz, die vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Kattowitz (Katowice) stattfinden soll. Die Kontrollen, an denen mitunter auch deutsch-polnische Einheiten teilnehmen, sollen den störungsfreien Ablauf vor und während der Konferenz sichern. Betroffen sind auf der Insel Usedom die Übergänge am Seebad Ahlbeck und in Garz nach Swinemünde. Zudem sei mit Kontrollen in Zügen sowie an Straßen in Hintersee, Blankensee, Ladenthin und Linken zu rechnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. November 2018 09:40 Uhr

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