Skelett im Brunnen: BGH lehnt Revision gegen Urteil ab

Skelett im Brunnen: BGH lehnt Revision gegen Urteil ab

Im sogenannten Brunnenskelett-Fall von Schönermark (Uckermarkkreis) ist der Verurteilte vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. Das Karlsruher Gericht hatte die Revision des Urteils gegen den 35-Jährigen, der wegen Totschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, Ende Oktober als unbegründet verworfen. Erst jetzt war der Beschluss dem Landgericht zugestellt worden, wie Gerichtssprecherin Iris le Claire am Dienstag erklärte. Damit ist das Urteil nun rechtskräftig.

Statue der Justitia

© dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

Nach den Feststellungen des Landgerichts hat der Mann aus Dresden seinen Ex-Lebenspartner 2009 aus Eifersucht und wegen finanzieller Probleme umgebracht. Die Leiche habe er in Decken gewickelt und in einen Brunnenschacht auf dem gemeinsam bewohnten Gehöft in der Uckermark geworfen. Erst 2015 fanden spätere Hausbewohner die Knochenreste. Im Prozess hatte der 35-Jährige geschwiegen. Die Verteidigung hatte Freispruch aus Mangel an Beweisen gefordert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. November 2018