Terror-Anschläge: 1000 Beamte proben den Ernstfall

Terror-Anschläge: 1000 Beamte proben den Ernstfall

Mit rund 1000 Beamten hat die Brandenburger Polizei den Ernstfall bei terroristischen Anschlägen geprobt. Für die großangelegte, seit Montag laufende Übung wurden drei Bedrohungsszenarien nachgestellt: ein geplanter Giftanschlag auf ein Wasserwerk in Grüneberg sowie Überfälle auf eine Bildungsstätte in Liebenberg (Oberhavel) und ein Hotel in Bernau (Barnim). Geprobt wurde bei der Übung «ACT 2018» (Aktion contra Terror 2018) das Zusammenspiel der Einsatzkräfte vom Führungsstab über die Hubschrauberstaffel und die Spezialeinsartkommandos bis zu den Revierpolizisten.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke

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Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. Foto: Friedrich Bungert/Archiv

«Der heutige Tag hat gezeigt, dass die Polizei in Brandenburg gut ausgebildet und ausgerüstet ist, und wir für den Ernstfall, den wir uns alle nicht wünschen, gewappnet sind», sagte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke am Dienstag in einer ersten Bilanz. In Brandenburg herrsche wie in ganz Deutschland eine hohe abstrakte Gefahr terroristischer Anschläge. «Das bedeutet, dass wir derzeit keinen konkreten Hinweis auf einen geplanten Anschlag haben, aber Gefährder kennen, denen ein Anschlag zuzutrauen wäre», erläuterte Mörke. «Es kann uns jederzeit treffen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. November 2018 13:10 Uhr

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