FC Energie: Mit viel Moral Punkt gerettet, Kruse verletzt

FC Energie: Mit viel Moral Punkt gerettet, Kruse verletzt

Energie Cottbus erkämpft nach einem 0:2-Rückstand gegen Lotte noch ein Remis, beklagt aber den verletzten Kruse. Im nächsten Punktspiel ist Energie am 24. November bei Spitzenreiter Osnabrück zu Gast.

Claus-Dieter Wollitz

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Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz feuert seine Spieler an. Foto: Frank Hammerschmidt/Archiv

Cottbus (dpa/bb) - Mit viel Moral hat Energie Cottbus ein 0:2 noch in ein 2:2 gewandelt und nach zwei vorangegangenen Siegen wenigstens einen Punkt gerettet. Der könnte sich für Cottbus aber als teuer erkauft erweisen - bei Routinier Tim Kruse besteht der Verdacht auf einen Achillessehnenriss. Er könnte die ohnehin schon imposante Verletztenliste des FC Energie, der am 24. November beim Spitzenreiter VFL Osnabrück zu Gast ist, weiter verlängern.
Im Drittliga-Spiel gegen die Sportfreunde Lotte hatte es lange nicht nach einer Punkteteilung im Stadion der Freundschaft ausgesehen. Nach einer Stunde stand es durch einen verwandelten Foulstrafstoß von Maximilian Oesterhelweg (43.) und nach einem schnellen Konter durch Gerrit Wegkamp 2:0 für die forschen Gäste. Die Parade von Energie-Keeper Avdo Spahic, der in der 78. Minute einen erneut verhängten Elfmeter abwehrte und damit das mögliche 3:1 verhinderte, brachte die Wende.
Das war für den Gastgeber das Signal, noch einmal alles zu versuchen, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach dem Anschluss durch Energies Brasilianer Marcelo (64.) hatte Felix Geisler mit dem leidenschaftlichen Publikum im Rücken zwei Minuten vor Spielende den umjubelten Ausgleich geschafft.
«Wir haben anfangs ziemlich mutlos gespielt», bemängelte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz, Torschütze Geisler ergänzte aber: «Der Punkt ist verdient, auch weil wir nach dem 0:2 den Schalter umgelegt haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. November 2018