Moderne Technik oder zwei Finger: Grabsteinprüfer im Einsatz

Moderne Technik oder zwei Finger: Grabsteinprüfer im Einsatz

Wackelige Grabsteine auf Friedhöfen können lebensgefährlich werden. Immer wieder kommt es zu Unfällen, die mitunter tödlich enden. Um diese zu vermeiden, sind Jahr für Jahr Grabsteinprüfer unterwegs. Einer von ihnen ist Stephan Koch aus Hennigsdorf (Oberhavel). Mit seinen Kollegen untersucht er deutschlandweit rund 400 000 Grabsteine jährlich. Rütteln darf er allerdings nicht. «Die Rüttelprobe ist längst verboten», sagt Koch. Er ist mit einem modernen Gerät im Einsatz. Es gibt aber auch Verwalter, die die Prüfung gern selbst in die Hand nehmen, wie zum Beispiel in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark). Einem Berliner Steinmetz reichen meist zwei Finger.

Grabsteine prüfen mit moderner Technik

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Mit einem Messgerät baut Stephan Koch Druck auf einen Grabstein auf, um die Standsicherheit zu untersuchen. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 3. November 2018 09:10 Uhr

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