Der Oktober in Berlin war besonders warm und trocken

Der Oktober in Berlin war besonders warm und trocken

Der Herbst ist in der Hauptstadt bislang wärmer und deutlich trockener als üblich verlaufen. Die Durchschnittstemperatur in Berlin betrug im Oktober 11,2 Grad Celsius, teilte der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mit. Der Mittelwert der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 liegt bei nur 9,6 Grad. Am Dienstag wurden nach Angaben des Meteorologischen Instituts der FU Berlin in Dahlem sogar über 21 Grad gemessen. Die Sonne schien im Oktober rund 165 Stunden über Berlin.

Herbstlich gefärbtes Laub vor blauem Himmel

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Herbstlich gefärbte Blätter an einem Baum vor blauem Himmel. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Der Niederschlag in der Hauptstadt beschränkte sich mit rund 15 Litern pro Quadratmeter auf weniger als die Hälfte der Referenzperiode (35 Liter pro Quadratmeter). Auch auf Bundesebene war der Oktober mit einer Mitteltemperatur von 10,7 Grad Celsius überdurchschnittlich warm. Bis Mitte des Monats wurden Werte von deutlich über 20 Grad gemessen. Tönisvorst bei Krefeld (Nordrhein-Westfalen) meldete am 13. Oktober die bundesweit höchste Temperatur von 28,6 Grad.
In Rottweil (Baden-Württemberg) wurde es am 22 Oktober dagegen mit minus 5 Grad sehr kühl - der bundesweite Tiefstwert. Beim Niederschlag erreichte der Oktober mit rund 28 Litern pro Quadratmeter bundesweit nur etwa die Hälfte seines Solls von 56 Litern pro Quadratmeter. Der Oktober 2018 gehört zu den Sonnenreichsten seit Messbeginn 1961, mit rund 160 Stunden Sonnenschein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. Oktober 2018