Start für Neubau von Bundespolizeipräsidium

Start für Neubau von Bundespolizeipräsidium

Für das neue Gebäude des Präsidiums der Bundespolizei ist am Donnerstag in Potsdam der erste Spatenstich gesetzt worden. Es soll Platz für 1000 Mitarbeiter bieten. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte, der Neubau sei auch Anerkennung für die Arbeit der Bundespolizisten. «Sie sind da, wenn die Bundesländer die Unterstützung in schwierigen Großschadenslagen brauchen», sagte er.

Spezialkräfte der Bundespolizei

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Spezialkräfte der Bundespolizei präsentieren sich im Präsidium der Bundespolizei. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Ursprünglich wollte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kommen, hatte aber abgesagt. Überraschend war der frühere umstrittene Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen dabei, der mittlerweile im Rang eines Abteilungsleiters als Sonderberater für europäische und internationale Angelegenheiten fungiert. Er sei in seinem Urlaub extra vorbei gekommen, werde aber keine Interviews führen, sagte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann.
Das Gebäude soll 2023 fertig sein. Für den Neubau stehen rund 71 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bereit. Bei der Bundespolizei gibt es rund 45 500 Mitarbeiter. Sie sind unter anderem für Gefahrenabwehr und Bekämpfung der Kriminalität im Bereich der Grenze oder auf Flughäfen und Bahnhöfen zuständig. Die Spezialeinheit GSG 9 wird bei der Bekämpfung von Terrorismus eingesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. September 2018 13:30 Uhr

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