Staatsschutz ermittelt zu Vorfall mit Personengruppen

Staatsschutz ermittelt zu Vorfall mit Personengruppen

Der Staatsschutz ermittelt nach Zeugenhinweisen zu einem Vorfall mit verschiedenen Gruppen in Cottbus. Zeugen gaben am Donnerstagabend an, dass sich mehrere Menschen in der Nähe eines Platzes aufhielten und sich Auseinandersetzungen zwischen ihnen anbahnten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zu konkreten Handlungen soll es nicht gekommen sein.

Blaulicht

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Das Blaulicht eines Streifenwagens blinkt. Foto: Jens Wolf/Archiv

Beamte stellten beim Eintreffen eine Gruppe von elf Deutschen und einen Usbeken fest, wie es weiter hieß. Zwei von ihnen - die Männer sollen betrunken gewesen sein - hätten sich gegenüber der Polizei aggressiv aufgeführt und seien in Gewahrsam genommen worden. Ein Teil sei wegen Gewaltdelikten wie Bedrohung und Körperverletzung bereits bekannt. Es gab Platzverweise. Die Suche nach einer angeblich zweiten Gruppe - es soll sich um Menschen mit Migrationshintergrund gehandelt haben - blieb ohne Ergebnis.
Es wird unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt, wie die Polizei weiter mitteilte. Es gehe auch darum, das tatsächliche Geschehen und die Hintergründe aufzuklären.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 31. August 2018 14:20 Uhr

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