Weinlese an Saale und Unstrut so früh wie nie gestartet

Weinlese an Saale und Unstrut so früh wie nie gestartet

Im Weinanbaugebiet Saale-Unstrut hat am Montag die Lese für den Jahrgang 2018 begonnen. Der Start für die Ernte war so zeitig wie noch nie, wie der Weinbauverband in Freyburg (Burgenlandkreis) mitteilte. Die frühe Blüte und der im Vergleich zu den Vorjahren schnellere Entwicklungsstand der Reben sorgten für den frühen Start der Lese. Das rund 770 Hektar große Anbaugebiet mit Terrassenweinbergen entlang der beiden Flüsse gehört zu den kleinen unter den 13 Anbaugebieten von Qualitätswein in Deutschland. Es umfasst Lagen im Süden Sachsen-Anhalts, in Thüringen und in Brandenburg.

Frühe Weinlese

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Weintrauben der Sorte «Riesling» hängen an einer Rebe. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Nach bisherigen Angaben rechnen die Winzer 2018 aufgrund der extremen Witterung mit Einbußen bei der Erntemenge von 20 bis 30 Prozent. Wein brauch eine gute Mischung aus Sonne und Feuchtigkeit. Im Anbaugebiet hat es laut Verband in diesem Jahr seit Wochen nicht mehr geregnet. Zum Auftakt der Lese wurde den Angaben zufolge im Weingut Beyer (Laucha/Burgenlandkreis) die Weißweinsorte Solaris geerntet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. August 2018 14:40 Uhr

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