Bislang elf Geldautomaten in Brandenburg geknackt

Bislang elf Geldautomaten in Brandenburg geknackt

Kriminelle haben von Jahresanfang bis Mitte Juli bereits elf Geldautomaten in Brandenburg geknackt. Um an das Geld zu gelangen, seien die Automaten gesprengt und durch Bohren oder Hebeln aufgebrochen worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg auf Anfrage.

Das Blaulicht eines Streifenwagens

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Das Blaulicht eines Streifenwagens leuchtet. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Im Herbst vergangenen Jahres wurde die 20-köpfige Sonderkommission «Geld» zur «Besonderen Aufbauorganisation» erweitert. Vier zusätzliche Beamte kamen hinzu. Zudem sind Bereitschaftspolizisten und zivile Beamte in der Nähe der Geldinstitute im Einsatz.
Im Vorjahr wurden 26 Angriffe auf Geldausgabeautomaten registriert - davon 10 Versuche. 2016 gab es 27 Angriffe - davon 14 Versuche.
Im Februar konnten Mitglieder zweier Banden in Polen ermittelt werden, die in Brandenburg agierten und Geldautomaten sprengten. Vor gut zwei Wochen wurde ein 55-jähriger Deutscher im Landkreis Oberhavel festgenommen, dem ebenfalls solche Taten vorgeworfen werden.
Bundesweit hat sich nach Angaben des Bundeskriminalamtes nach einem Rückgang 2017 die Zahl der Angriffe erhöht. Gemeldet wurden 187 Fälle - in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es etwa 140, im gleichen Zeitraum 2016 rund 180. Die Behörde rechnet damit, dass der Trend grundsätzlich eher nach oben geht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 12. August 2018 09:40 Uhr

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