Salmonellen-Ausbruch in Altenheim eingedämmt

Salmonellen-Ausbruch in Altenheim eingedämmt

Nach mehreren Salmonellen-Fällen in einem Altenheim in Ostbrandenburg gehen die Behörden von einem Ende des Ausbruchs aus.

Salmonellen-Nachweis nur im Labor

© dpa

Nachgewiesen werden können Salmonellen nur im Labor - wer daran erkrankt, bekommt Durchfall und muss sich übergeben.

Die Häufung der Salmonellen-Erkrankungen seit Ende Juni konnte nach Einschätzung des Gesundheitsamtes des Landkreises Oder-Spree erfolgreich eingedämmt werden, wie der Kreis am Dienstag (31. Juli 2018) mitteilte. Die Gesamtzahl der Salmonellen-Nachweise in der Einrichtung in Storkow wurde zugleich auf zehn beziffert. Bislang war von neun die Rede gewesen.

Zwei Senioren an Begleiterkrankungen gestorben

In dem Alten- und Pflegeheim hatten seit Ende Juni 28 Bewohner und Pflegekräfte Magen-Darm-Erkrankungen. Ein Teil davon war an Salmonellen erkrankt. Einige Bewohner, bei denen dies nachgewiesen werden konnte, kamen ins Krankenhaus; zwei davon starben dort inzwischen wegen Begleiterkrankungen.

Ursache für Salmonellen unbekannt

In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Stuhlproben von allen Bewohnern und Mitarbeitern untersucht. Dabei konnten im Falle einiger Bewohner zwar Salmonellen nachgewiesen werden, aber zugleich traten keine Krankheitssymptome auf. Die genaue Ursache für die Salmonellen ist noch unbekannt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. August 2018