Zootiere suchen Abkühlung in Wasserbecken

Zootiere suchen Abkühlung in Wasserbecken

Bei den heißen Temperaturen kommen auch Brandenburgs Zootiere ordentlich ins Schwitzen - zumindest die meisten.

Wildpark Johannismühle

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Besucher des Wildparks Johannismühle betrachten das Rotwild. Derzeit stehen die Tiere viel im Wasser.

Damit es dem Nachwuchs der afrikanischen Sattelstörche im Tierpark Cottbus nicht zu heiß ist, wird das Nest mit einem leichten Regen aus dem Wassersprenger berieselt, berichtete Zootierinspektor Mario Wolff. Derzeit müssen sich die Storchenpaare um fünf junge Adebare kümmern.
In Schlammbädern und Wasserbecken verschafften sich die Tiere des Parks Abkühlung. Manche stehen den ganzen Tag lang mit den Beinen im Wasser. «Bei den Wasserbüffeln guckt nur der Kopf noch heraus», weiß Wolff.

Brillenpelikane lieben die Hitze

Doch nicht alle Tiere leiden in dem Cottbuser Tierpark unter der Hitze. Die australischen Brillenpelikane werden durch das heiße Wetter gar brutlustig. Das erkenne man an ihrem Kehlsack, der sich in der Brutzeit bunt färbt, erklärte Wolff. Damit die Schnabeltiere aber auch tatsächlich Eier legen, müssten noch sichere Brutplätze her.
Im Wildpark Johannismühle sollte am Dienstagabend ein neues Wasserbecken für die Polarwölfe aufgebaut werden, sagte Geschäftsführerin Lisa Westerhoff. Ansonsten haben die Bewohner des Parks Glück: Das Gelände steht in einem Kiefernwald. Die Bäume spendeten viel Schatten.

Rotwild bis zum Bauch im Wasser

Neben schattigen Plätzchen stehe das Rotwild aber auch gern bis zum Bauch in Wasserbecken, weiß Westerhoff. «Die Tiere bewegen sich bei der Hitze am liebsten den ganzen Tag da nicht mehr heraus», sagte Westerhoff.
zoo tierpark brandenburg
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 1. August 2018 09:20 Uhr

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