SEK-Beamte in Brandenburg bekommen mehr Geld

SEK-Beamte in Brandenburg bekommen mehr Geld

Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Brandenburg bekommen vom nächsten Jahr an mehr Geld. Die sogenannte Erschwerniszulage werde von 225 auf 300 Euro pro Monat angehoben, teilten Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Finanzminister Christian Görke (Linke) am Pfingstsonntag mit. Damit solle auf die gestiegenen Belastungen reagiert, die Nachwuchsgewinnung erleichtert und der Abwerbung von Beamten durch andere Länder entgegengewirkt werden. Das Kabinett muss der Einigung der Minister noch zustimmen.

SEK-Beamte

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SEK-Beamte beobachten bei einer Notfallübung auf dem zukünftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld einen Airbus. Foto: Bernd Settnik dpa/Archiv

«Die Erhöhung der Erschwerniszulage auf monatlich 300 Euro ist unabweisbar, um in der Konkurrenz mit dem Bund und anderen Ländern zu bestehen. Brandenburg wird damit in Zukunft gemeinsam mit Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen die höchste SEK-Zulage der Bundesländer zahlen», erklärte Schröter. Görke sagte, damit schaffe das Land eine bundesweit herausragende Regelung für diese Spezialkräfte.
Bereits im November vergangenen Jahres hatte sich die Landesregierung mit den Gewerkschaften auf ein umfassendes Paket zur Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes geeinigt. Davon profitierten neben Polizisten auch Lehrer, Justizvollzugsmitarbeiter oder auch Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst. Das Paket hatte einen Umfang von jährlich mehr als 40 Millionen Euro ab dem kommenden Jahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. Mai 2018