Schüsse im Maisfeld: Gericht lehnt Berufung von Jäger ab

Schüsse im Maisfeld: Gericht lehnt Berufung von Jäger ab

Das Landgericht Potsdam hat die Berufung eines Jägers gegen ein Urteil des Nauener Amtsgerichts verworfen. Der der 33-Jährige war im Januar 2017 wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte an einem Abend im September 2015 in der Dämmerung von einem Feldweg im havelländischen Nauen aus auf ein vermeintliches Wildschwein im Maisfeld schießen wollen, traf stattdessen aber ein Paar beim Picknick. Die Kugel durchschoss den Oberkörper des Mannes, der noch vor Ort starb. Dann zertrümmerte er den Arm von dessen Begleiterin, einer damals 23-jährigen polnischen Erntehelferin. Über die Ablehnung der Berufung hatte zunächst die «Bild»-Zeitung (Freitag) berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. April 2018