Brandenburger Polizei weitet Zusammenarbeit mit Polen aus

Brandenburger Polizei weitet Zusammenarbeit mit Polen aus

Die Brandenburger Polizei hat ihre Zusammenarbeit mit polnischen Regionen ausgeweitet. Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke und Vertreter der polnischen Woiwodschaftskommandanturen (KWP) Lodz und Radom unterzeichneten am Donnerstag gemeinsame Maßnahmenpläne, wie die Polizei Brandenburg mitteilte. Somit kooperiert die Polizei auch mit nicht-grenznahen polnischen Regionen.

Hans-Jürgen Mörke

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Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Gemeinsam mit der Polizei Radom wollen die Brandenburger Beamten unter anderem gemeinsame Standards für die chemische Untersuchung von Betäubungsmitteln entwickeln. Mit den Kollegen aus Lodz soll es beispielsweise einen Erfahrungsaustausch geben, wie große Menschenmassen gut geschützt werden können.
Mit den Woiwodschaften an Brandenburgs Grenze gibt es bereits gemeinsame Projekte, wie beispielsweise die gemeinsame Streife der Wasserschutzpolizei auf der Oder. Sie sollen fortgeführt werden. Ein Sprecher verwies auf die gelungene Zusammenarbeit in der Vergangenheit. So hatten Fahnder beider Länder etwa im vergangenen Februar gemeinsam Banden zerschlagen, die zahlreiche Geldautomaten in Polen und Brandenburg gesprengt haben sollen.
Die Pläne wurden am Rande eines Treffens von Mörke und vier polnischen Polizeivertretern unterzeichnet. Bei dem Treffen wurde auch über weitere gemeinsame Projekte beraten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 26. April 2018