Landräte in zwei Kreisen wiedergewählt: Vier Stichwahlen

Oftmals scheitern brandenburgische Landratswahlen in der ersten Runde, weil die Mindeststimmenanzahl beim Erstplatzierten nicht erreicht wird. Jetzt gelang zumindest in zwei Kreisen CDU-Bewerbern auf Anhieb der Sieg.
Straßenschild mit der Aufschrift «Landratsamt»
Ein Straßenschild mit der Aufschrift «Landratsamt». Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa

Potsdam (dpa/bb) - In vier brandenburgischen Landkreisen steht den Wahlberechtigten in zwei Wochen erneut der Urnengang bevor. Am Sonntag gab es bei den dortigen Landratswahlen keinen Gewinner, so dass es zu Stichwahlen in den Kreisen Barnim, Uckermark, Ostprignitz-Ruppin und Spree-Neiße kommen wird.

Bei zwei weiteren Landratswahlen in Südbrandenburg hat es hingegen auf Anhieb geklappt. Die amtierenden Landräte im Elbe-Elster-Kreis (Christian Heinrich-Jaschinski) und Oberspreewald-Lausitz-Kreis (Siegurd Heinze), die für die CDU ins Rennen gegangen waren, erhielten laut vorläufigem Endergebnis die Mehrheit der Stimmen und sind damit wiedergewählt. Die in Brandenburg regierenden Parteien SPD und Linke konnten eineinhalb Jahre vor der Landtagswahl im ersten Wahlgang hingegen keine Wahlsieger am Sonntag präsentieren.

Die Stichwahlen sind für den 6. Mai geplant. Stichwahlen kommen bei Landratswahlen vergleichsweise häufig vor. Denn oft scheitern diese in der ersten Runde daran, dass die benötigte Mindeststimmenanzahl beim Erstplatzierten - Quorum genannt - nicht erreicht wird.

In Südbrandenburg war am Sonntag mit Spannung das Abschneiden der AfD erwartet worden, weil sie dort Hochburgen hat. Die Partei hatte in allen drei südlichen Kreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße Kandidaten aufgestellt. In Spree-Neiße erreichte der AfD-Bewerber Steffen Kubitzki den zweiten Platz (28,89 Prozent) und geht damit in die Stichwahl mit dem Erstplatzierten, dem bisherigen Landrat Harald Altekrüger (CDU, 39,97 Prozent). Damit bleibt weiter die Frage offen, ob es in Brandenburg demnächst erstmals einen AfD-Landrat geben wird.

In den anderen drei nördlicheren Landkreisen wird es bei der Stichwahl jeweils ein Rennen zwischen CDU- und SPD-Kandidaten geben.

Der wiedergewählte Oberspreewald-Lausitz-Landrat Siegurd Heinze (parteilos) sieht in seinem Wahlsieg einen Dämpfer für die AfD. «Das Ergebnis zeigt, dass man die AfD hinter sich lassen und auch deklassieren kann», sagte Heinze der Deutschen Presse-Agentur. «Für mich war es wichtig zu zeigen, dass man mit seiner Arbeit über acht Jahre hinweg überzeugen kann.»

Quelle: dpa
Aktualisierung: 23. April 2018
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