700 000 Bürger zur Stimmabgabe bei Landratswahlen aufgerufen

700 000 Bürger zur Stimmabgabe bei Landratswahlen aufgerufen

Super-Wahlsonntag in Brandenburg: Mehr als 700 000 Menschen sind heute dazu aufgerufen, in sechs Landkreisen die neuen Landräte zu bestimmen. Weil somit fast ein Drittel der wahlberechtigten Brandenburger ihr Votum abgeben können, gelten die regionalen Wahlen eineinhalb Jahre vor der Landtagswahl als wichtiger politischer Stimmungstest. Bislang regieren in den Landkreisen Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Barnim und Uckermark drei CDU-Kandidaten und drei SPD-Mitglieder.

Wählerin und Wahlurne

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Eine Wählerin wirft ihren Wahlschein in einem Wahllokal in die Wahlurne. Foto: Bodo Schackow/Archiv

Die Blicke richten sich insbesondere auf das Abschneiden der SPD, die bei den Bundestagswahlen im vergangenen Herbst bei den Zweitstimmen hinter der CDU und der AfD auf dem dritten Platz landete. Überregional wird mit Spannung auch das Abschneiden der AfD erwartet, die bei der Bundestagswahl in Brandenburg gut 20 Prozent der Zweitstimmen holten. Allerdings treten die Rechtspopulisten nur in den drei südlichen Landkreisen und in Ostprignitz-Ruppin mit einem eigenen Kandidaten an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. April 2018