Mensch stirbt bei Unfall mit Schwertransporter auf der A12

Mensch stirbt bei Unfall mit Schwertransporter auf der A12

Ein Lastwagen schiebt ein Auto gegen einen Schwertransporter. Die Fahrzeuge fangen Feuer, für den Autofahrer kommt jede Hilfe zu spät. Wie das Unglück geschehen konnte, ist unklar.

Polizeiabsperrung

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Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» an einem Einsatzort. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Fürstenwalde (dpa/bb) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Lastwagen fuhr in der Nacht zum Mittwoch aus noch ungeklärter Ursache auf einen Pkw auf und schob ihn gegen einen vor ihm fahrenden Schwertransporter. Alle drei Fahrzeuge fingen Feuer und brannten zu großen Teilen aus. Der Pkw-Fahrer überlebte das Unglück nicht, wie die Polizei mitteilte. Der Lenker des Schwertransporters und die beiden Insassen des aufgefahrenen Lasters erlitten leichte Verletzungen.
Die Bergungsarbeiten zogen sich über viele Stunden hin. Da es auch in der Gegenrichtung Unfälle gab, war die Autobahn zeitweise in beide Richtungen komplett gesperrt.
Der Schwertransporter war auf dem Weg in Richtung Berlin. Der Unfall ereignete sich gegen 2.00 Uhr zwischen den Ausfahrten Fürstenwalde-West und Storkow. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, war die Feuerwehr Fürstenwalde mit 45 Einsatzkräften vor Ort. Ob es sich bei dem Pkw um das Begleitfahrzeug des Schwertransporters handelte, war zunächst noch unklar. «Das Auto wurde so stark zerstört, dass wir es einfach noch nicht wissen», sagte ein Polizeisprecher.
In der Gegenrichtung gab zwischen es Friedersdorf und Storkow zwei weitere Unfälle. Bereits kurz nach Mitternacht kippte ein Lastwagen mitsamt Anhänger um. Die Unfallursache war zunächst unklar, den Angaben zufolge könnte es eine Unachtsamkeit des 54-jährigen Fahrers gewesen sein. Dieser wurde leicht verletzt. Bei einem Folgeunfall fuhren drei Autos ineinander, drei Menschen wurden dabei verletzt. Für die aufwendigen Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) zeitweise ebenfalls komplett gesperrt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. April 2018