Vogelschutzprojekt erhält 235 000 Euro

Vogelschutzprojekt erhält 235 000 Euro

Bodenbrütende Vögel sollen im Nordwesten Brandenburgs besser geschützt werden. Ein Projekt zum Erhalt von Brutgelegen auf Agrarflächen erhält deshalb 235 000 Euro von Brandenburgs Umweltministerium, wie die Behörde mitteilte.

Kiebitz

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Ein Kiebitz (Vanellus vanellus) stolziert in Mallnow über eine Wiese. Foto: Patrick Pleul

«Die Nester werden markiert, damit Landwirte beim mähen, säen und ernten um die Tiere herumfahren können», erklärte der stellvertretende Leiter des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe für Brandenburg, Jan Schormann. Der Mehraufwand, den die Landwirte dabei haben, soll über die Zuwendung ausgeglichen werden.
Ein ähnliches fünfjähriges Schutzprojekt, das ebenfalls im Reservat angesiedelt war, lief 2017 aus, den Angaben zufolge mit sehr guten Ergebnissen. Nach Abschluss des aktuellen Vorhabens sollen die Schutzmaßnahmen so erprobt sein, dass sie auch in anderen Regionen eingesetzt werden können.
Die Bestände von Vögeln, die im Grünland und auf Äckern brüten, sind Ministeriumsangaben zufolge in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Ein Problem bei Tieren wie Kiebitz, Uferschnepfe, Rotschenkel und dem Großen Brachvogel sei der sehr geringe Bruterfolg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. März 2018