Bronzezeitliche Siedlung im Tagebau Nochten entdeckt

Bronzezeitliche Siedlung im Tagebau Nochten entdeckt

Weißwasser (dpa) – Archäologen haben im sächsischen Tagebau Nochten eine bronzezeitliche Siedlungslandschaft entdeckt. Wie die Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) mitteilte, konnten Spuren einer Wohnsiedlung, eines Wirtschaftsareals sowie eines umfangreichen Bestattungsplatzes aus der Zeit zwischen 1400 und 1000 v. Chr. freigelegt werden. Heute sollen sie zum ersten Mal präsentiert werden. Alle Ausgrabungen werden in enger Zusammenarbeit mit der LEAG bis zum Frühjahr 2018 durch das Sächsische Landesamt für Archäologie untersucht.

Bereits seit den 1990er Jahren sichern Mitarbeiter den archäologischen Denkmalbestand in den Tagebauen Nochten und Reichwalde mit Unterstützung des Tagebaubetreibers.
Die Bronzezeit begann in Mitteleuropa etwa um 1800/1700 v. Chr. und ging bis 800/700 v. Chr. In dieser Zeit war das Metall Bronze der wichtigste Werkstoff und diente zur Herstellung von Werkzeugen, Waffen und Schmuck.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. März 2018