Zwei Demos nach Auseinandersetzungen in Cottbus

Zwei Demos nach Auseinandersetzungen in Cottbus

Unter dem Eindruck der Gewaltserie zwischen Deutschen und Flüchtlingen in Cottbus will ein Bündnis heute für Weltoffenheit und ein Leben ohne Angst in der Stadt auf die Straße gehen. Die Demonstration auf dem zentralen Altmarkt sei von Flüchtlingen mitinitiiert worden, teilte der Verein Cottbus Nazifrei mit.

Ordnungsamtsmitarbeiter und Polizisten auf Streife

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Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Beamte der Polizei auf Streife in Cottbus. Foto: P.Pleul/Archiv

Am selben Tag (14.00 Uhr) ist in unmittelbarer Nähe auch eine Gegendemonstration geplant. Der Verein «Zukunft Heimat» hatte bereits Mitte Januar zu einer rechtsgerichteten Kundgebung vor einem Einkaufszentrum aufgerufen, vor dem es Tage davor Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Flüchtlingen gegeben hatte. Auch die AfD war präsent.
Wegen der Konflikte ist die Stimmung in der Stadt angespannt. Mit mehr Polizeipräsenz will das Land die Lage befrieden. Zudem wurde verfügt, dass zunächst keine weiteren Flüchtlinge aus der Erstaufnahme des Landes nach Cottbus kommen. Die Stadt hat im Gegensatz zu anderen Kommunen in Brandenburg vergleichsweise mehr Flüchtlinge aufgenommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. Februar 2018