Feuerwehrmann verhindert Brandstiftung von Autos

Feuerwehrmann verhindert Brandstiftung von Autos

Ein Feuerwehrmann hat in der Nacht zum Donnerstag die mutmaßliche Brandstiftung von Autos in Berlin-Reinickendorf verhindert. Der 38-Jährige beobachtete vom Balkon seiner Wohnung aus, wie zwei Männer brennbare Flüssigkeit mit Sprühflaschen auf einem Parkplatz verteilten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Daraufhin sei der ehrenamtliche Feuerwehrmann hinunter geeilt, um die Männer zur Rede zu stellen. Einer der Verdächtigen flüchtete nach Angaben der Polizei direkt, der andere verletzte den 38-Jährigen mit einem Messer am Arm und rannte anschließend ebenfalls weg.

Blaulicht

© dpa

Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr leuchtet ein Blaulicht.

Der Feuerwehrmann verfolgte den Angreifer demnach bis zum U-Bahnhof Lindauer Allee auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dort sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen. Der Verdächtige sei schließlich mit einer U-Bahn geflüchtet. Eintreffende Polizeibeamte verständigten Sanitäter, die die Wunde des Feuerwehrmannes behandelten und ihn in ein Krankenhaus brachten.
Jedes Jahr werden in Berlin Hunderte Autos angezündet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es mindestens 206 Brandstiftungen an Fahrzeugen, Autos, Lastwagen und Transportern, von denen 29 politisch motiviert waren. Die Täter werden selten gefasst.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Oktober 2021 14:08 Uhr

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