Bombendrohung gegen linksalternatives Wohnprojekt in Spandau

Bombendrohung gegen linksalternatives Wohnprojekt in Spandau

Gegen ein linksalternatives Wohnprojekt in Berlin-Spandau ist am frühen Mittwochmorgen eine anonyme Bombendrohung eingegangen.

Polizeistation

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» leuchtet am Eingangsbereich der Polizeistation.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde das Gebäude in der Jagowstraße zunächst geräumt und dann durchsucht. Die rund 35 Bewohner wurde vor Ort von der Berliner Feuerwehr betreut. Die Polizei fand bei ihrer Durchsuchung keinen explosiven Gegenstand. Nach dem Einsatz konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Laut Polizei stand das Gebäude in der Vergangenheit schon mehrfach im Fokus krimineller Handlungen. Anfang April hatten Unbekannte im Hausflur Möbel, darunter ein hölzernes Küchenregal sowie ein Sofa, in Brand gesetzt.
Bei dem Wohnprojekt handelt es sich um «Jagow15». Das Projekt ist Teil des «Mietshäuser Syndikats», ein Verbund von über 150 autonomen, selbstverwalteten Mietshäusern, Hausprojekten und Projektinitiativen in ganz Deutschland. In Berlin gibt es insgesamt 20 solcher Wohnprojekte.
Haselhorst
© Franziska Delenk

Weitere Nachrichten aus Spandau

Aktuelle Nachrichten aus Berlin-Spandau: Polizeimeldungen, Neueröffnungen und Aktuelles aus dem Stadtleben in Spandau. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. Mai 2021 12:02 Uhr

Weitere Polizeimeldungen