Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Kein Hinweis auf Anschlag

Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Kein Hinweis auf Anschlag

In einem von Flüchtlingen bewohnten Haus in Berlin-Neukölln ist es am Montag zu einem großen Brand gekommen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung, geht aber nach den ersten Erkenntnissen nicht von einem politisch motivierten Anschlag von Extremisten aus, wie eine Sprecherin sagte. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Nachbar am Montag gegen 13.10 Uhr, dass Sperrmüll vor dem Haus im Stadtteil Rudow brannte. Das Feuer breitete sich auf das Dach des zweigeschossigen Wohnhauses aus. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand.

Blaulicht an Feuerwehrwagen

© dpa

Ein Blaulicht leuchtet an einem Feuerwehrwagen.

25 Menschen hatten das Haus zum Teil schon selber verlassen, andere wurden von Feuerwehrleuten hinaus gebracht. Weil das beschädigte Haus nicht mehr bewohnbar war, wurden die Menschen in Notunterkünften untergebracht. Nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers von Montag wurden zwei Menschen durch den Rauch leicht verletzt. 126 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. April 2021 12:01 Uhr

Weitere Polizeimeldungen