Mann ruft verfassungsfeindliche Parolen

Mann ruft verfassungsfeindliche Parolen

Ein aggressiver Mann hat in Berlin-Reinickendorf verfassungsfeindliche Parolen gerufen und Polizisten beleidigt. Der 60-Jährige soll sich am Ostersonntag in der Kienhorststraße zunächst mit zwei Nachbarn gestritten haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Streife an dem Mehrfamilienhaus eintraf, habe er dem Mann und der Frau gerade sein Gesäß gezeigt.

Blaulicht auf Polizeiwagen

© dpa

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf.

Die Beamten versuchten zu schlichten, jedoch hob der Beschuldigte nun seinen Arm zum Hitlergruß und erklärte das Recht der Bundesrepublik Deutschland für irrelevant. Weiter habe er nationalsozialistische und judenfeindliche Parolen skandiert. Seine Frau versuchte demnach erfolglos, ihn zu beruhigen und in die Wohnung zu holen.
Daraufhin fesselten ihn die Beamten und nahmen ihn einige Meter beiseite, um Ruhe einkehren zu lassen. Jedoch rief der Mann den Angaben zufolge erneut ähnliche Parolen und beleidigte die Polizisten. Die Beamten brachten ihn in ein Gewahrsam, wo er bis Montagmorgen übernachten musste. Er muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung verantworten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. April 2021 14:36 Uhr

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