2500 im Park am Gleisdreieck: Polizei angegriffen

2500 im Park am Gleisdreieck: Polizei angegriffen

Aus einer Gruppe von rund 100 Menschen heraus sind am Mittwochabend in Berlin-Kreuzberg Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen worden. Getroffen wurde aber niemand, wie die Polizei am Donnerstag (01. April 2021) mitteilte.

Volle Parks in Berlin

© dpa

Polizeiwagen stehen bei warmen Temperaturen am Abend im vollen Park am Gleisdreieck.

Die Menge sei zuvor im Park am Gleisdreieck gewesen, wo sich am späten Nachmittag etwa 2500 Menschen aufgehalten hätten. Diese seien bis in die Abendstunden des Mittwochs im Park gewesen – teilweise ohne Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Erst nach Verstärkung der Polizeikräfte und gezielter Ansprache der Beamten habe sich die Ansammlung langsam aufgelöst.

Schwerer Landfriedensbruch und Sachbeschädigung

Ein großer Teil der Menschen sei anschließend zum U-Bahnhof Gleisdreieck gelaufen. Dort habe die Gruppe schließlich die Polizei beworfen und sei anschließend mit einer einfahrenden U-Bahn und zu Fuß verschwunden. Die Beamten hätten im Nachgang zudem eine demolierte mobile Toilette und Warnbaken auf dem Bahnhofsvorplatz festgestellt. Ermittelt wird nun wegen schweren Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Um eine erneute Ansammlung größerer Personengruppen in und um den Park zu verhindern, fuhren Polizeikräfte bis in die Nacht in der Umgebung Streife, wie die Polizei weiter mitteilte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. April 2021 14:53 Uhr

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