Mit Drogen gehandelt: Verteidiger kündigt Geständnis an

Mit Drogen gehandelt: Verteidiger kündigt Geständnis an

Weil er rund zehn Kilogramm Marihuana verkauft haben soll, muss sich ein 36-Jähriger vor dem Berliner Landgericht verantworten. Dem Mann werden 17 Fälle zur Last gelegt.

Paragrafen-Symbole

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Paragrafen-Symbole sind an Türgriffen eines Gerichts angebracht.

Abnehmer sei ein gesondert verfolgter mutmaßlicher Drogenhändler gewesen. Der Verteidiger kündigte zu Prozessbeginn am Freitag (19. März 2021) an, sein Mandant werde sich voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 30. März «weitgehend geständig» zu den Vorwürfen äußern.
Zu den illegalen Geschäften soll es zwischen Januar 2018 und September 2019 gekommen sein. Der 36-Jährige habe insgesamt mehr als 55 000 Euro erlangt, heißt es in der Anklage. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung hätten Polizeibeamte diverse Betäubungsmittel sichergestellt – darunter 755 Gramm einer Amphetaminmischung und 400 Gramm Haschisch. Der Beschuldigte wurde im Dezember 2020 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Ein mutmaßlicher Abnehmer des Angeklagten wurde nach Angaben einer Polizeibeamtin bereits im Mai 2019 verhaftet. Der Mann soll umfangreich ausgesagt haben. Für den Prozess wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln gegen den 36-Jährigen sind fünf weitere Tage bis zum 30. April vorgesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. März 2021 13:51 Uhr

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