LfV prüft Beziehung zwischen Islamisten und Clans

LfV prüft Beziehung zwischen Islamisten und Clans

Der Berliner Verfassungsschutz untersucht, ob es Verbindungen von Mitgliedern der islamistischen Szene zu kriminellen Angehörigen arabischstämmiger Großfamilien gibt. Es sei ein entsprechendes Projekt aufgelegt worden, sagte Verfassungschef Michael Fischer am Mittwoch im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses. «Wir haben noch kein Ergebnis. Aber es wird in nicht allzu langer Ferne vorliegen.» Auf die Frage, ob der Verfassungsschutz etwas wisse über Beziehungen zwischen Clans und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah, sagte Fischer, es gebe bislang keine Erkenntnisse.

Bekannt ist, dass Mitglieder von Clans Vermögen aus kriminellen Tätigkeiten ins Ausland, vor allem in die Türkei und den Libanon, transferieren und dort anlegen. Viele Clans haben in den Ländern verwandtschaftliche Beziehungen. In manchen Berichten wird spekuliert, dass es auch zur dortigen wie zur deutschen Islamisten-Szene Kontakte gibt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Januar 2021 13:53 Uhr

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