Razzia wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen

Razzia wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen

Wegen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen haben Ermittler zehn Wohnungen und Geschäftsräume in München, Pforzheim und Berlin durchsucht.

Polizei Blaulicht

© dpa

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei.

Die Razzia am Dienstag (8. Dezember 2020) richtete sich nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes gegen sechs Verdächtige im Alter von 28 bis 79 Jahren. Diese sollen im Frühjahr Corona-Hilfen für verschiedene Unternehmen in Gesamthöhe von mehr als 400 000 Euro unrechtmäßig beantragt und dafür zahlreiche Urkunden gefälscht haben. Nach den bisherigen Ermittlungen existierten die Unternehmen jedoch gar nicht oder gingen keiner Geschäftstätigkeit nach. Die Behörden in München, Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Unterfranken und Mittelfranken zahlten mindestens 288 000 Euro auf verschiedene Konten aus. 125 000 Euro konnten die Kriminalbeamten inzwischen auf Konten einfrieren lassen. Nun werden diese versuchen, auch das andere unrechtmäßig erhaltene Geld zurückzuholen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Dezember 2020 11:44 Uhr

Weitere Polizeimeldungen