Provozierte Verkehrsunfälle: Prozess verschoben

Provozierte Verkehrsunfälle: Prozess verschoben

Ein Prozess gegen vier Männer, die in Berlin mit Taxis mutwillig Verkehrsunfälle verursacht und dann Versicherungen betrogen haben sollen, ist am Donnerstag verschoben worden. Einer der Angeklagten sei erkrankt, teilte die Gerichtspressestelle mit. Der Prozess wegen schweren Eingriffs in den Straßenverkehr und bandenmäßigen Betrugs werde voraussichtlich am 3. September am Amtsgericht Berlin-Tiergarten beginnen.

Richterhammer aus Holz

© dpa

Auf einer Richterbank liegt ein hölzerner Richterhammer.

Den 45- bis 56-jährigen Angeklagten werden mutmaßliche Taten im Zusammenhang mit 13 Verkehrsunfällen in der Zeit von Dezember 2009 bis August 2011 zur Last gelegt. Ein 56-Jähriger soll laut Ermittlungen die Unfälle als damaliger Chef in Auftrag gegeben haben. Ein bei ihm angestellter Taxifahrer habe Zusammenstöße verursacht. Einem weiteren Angeklagten wird vorgeworfen, als Inhaber eines Sachverständigenbüros überhöhte Schadensberechnungen beigesteuert zu haben, die bei den Versicherungen der Unfallgegner eingereicht worden seien. Einem 49-Jährigen wird vorgeworfen, unzutreffende Reparaturrechnungen ausgestellt zu haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. August 2020 11:52 Uhr

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