Raubüberfall und Reizgasattacke am Hermannplatz

Raubüberfall und Reizgasattacke am Hermannplatz

Vier Unbekannte haben nach Angaben der Polizei am Freitagmittag (31. Juli 2020) eine Bankfiliale im Warenhaus am Hermannplatz in Neukölln überfallen.

  • Raubüberfall am Hermannplatz (1)© dpa
    Schwer bewaffnete Polizeibeamte stehen an einem Kaufhaus am Hermannplatz.
  • Raubüberfall am Hermannplatz (3)© dpa
    Schwer bewaffnete Polizeibeamte stehen an einem Kaufhaus am Hermannplatz.
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    Schwer bewaffnete Polizeibeamte stehen an einem Kaufhaus am Hermannplatz.
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    Polizeibeamte stehen an einem Kaufhaus am Hermannplatz.
  • Raubüberfall am Hermannplatz (4)© dpa
    Polizeibeamte stehen an einem Kaufhaus am Hermannplatz.
Sie hätten dort ein Sprühgerät mit Reizgas entleert und seien geflüchtet, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz vor Ort. Unklar war bislang, ob bei dem Raubüberfall Geld erbeutet wurde. Laut Polizei ist auch ungewiss, ob noch Verdächtige in dem Warenhauskomplex seien. Das Gebäude werde mit Spezialeinsatzkräften durchsucht, sagte der Sprecher.

Bislang wurden elf Verletzte der Reizgasattacke behandelt

Vier von ihnen seien in Kliniken gebracht worden. Die 40 Einsatzkräfte bereiteten sich auf weitere Betroffene vor. Das Kaufhaus wurde mit rot-weißem Flatterband weiträumig abgesperrt. An den Eingängen waren Beamte mit schusssicheren Westen postiert. Mindestens ein Dutzend Polizeiwagen fuhren auf. Hinter den Absperrungen standen viele Schaulustige. Der Verkehr staute sich.

Kein Halt am U-Bahnhof Hermannplatz

Die Berliner Verkehrsbetriebe verkündeten auf Twitter am frühen Nachmittag, dass der Bahnhof Hermannstraße bis auf Weiteres wegen des Polizeieinsatzes ohne Halt durchfahren werden müsse. Auch bei der Buslinie M29 kommt es zu Einschränkungen: Die Haltestelle Hermannplatz/Urbanstr. wird nicht angefahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 31. Juli 2020 16:39 Uhr

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